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B-25 Mitchell

B-25 Mitchell

Scale Modell des amerikanischen Bombers mit Einziehfahrwerken im Maßstab 1:15

Das Original
Der B-25 Mitchell war ein zweimotoriger, mittelschwerer Bomber, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Der wohl bekannteste Einsatz dieser Bomber war der Angriff auf Tokio im April 1942. Dabei starteten die Maschinen von Bord des Flugzeugträgers USS Hornet. Dieser sogenannte Doolittle Raid trägt den Namen des Kommandanten dieses Einsatzes, Lieutenant-Colonel James Doolittle.

Das Modell
Das ausgesprochen detaillierte und vorbildgetreue Modell der B-25 Mitchell besteht aus fertig lackierten und mit Dekor beklebten Styroporteilen, Einziehfahrwerken, Beleuchtungseinheiten, zwei Bl-Motoren und zwei Reglern, und zehn bereits fertig eingebauten Servos. Es ist lediglich eine Endmontage der vorgefertigten Baugruppen erforderlich. Zum Lieferumfang gehören ebenfalls der Flugakku und ein passendes Ladegerät.

Technische Daten des Modells:
- Spannweite: 1.335 mm
- Länge: 1.041 mm
- Fluggewicht: 1.750 g

Steuerung über:
- Seitenruder
- Höhenruder
- Querruder
- Motorregelung
- Fahrwerksklappen
- Einziehfahrwerk
- Lenkbares Bugfahrwerk
- Beleuchtung

verwendete RC-Komponenten:
- Empfänger: Robbe/Futaba R 617 FS 2,4 GHz
- Stromversorgung: LiPo-Akku 3S1P 11,1V 2100mAh 20C (enthalten)




 

B-25 Mitchell

Testbericht: B-25 Mitchell

Im Neuheitenheft 2010 stellt die Robbe Modellsport GmbH die B-25 Mitchell ARF mit der Best. Nr. 2541 vor.

Wer den Bausatz im Fachhandel ordert, bekommt einen handlichen Karton mit bunten Frontbildern. Öffnet man den Baukasten, kommt, wie nicht anders aus dem Hause Robbe gewohnt, ein sauber verpackter Bausatz, sortiert in mehreren Tüten nach Baugruppen inklusive mehrsprachiger Bauanleitung zum Vorschein. Der Scalebomber aus der Funjetklasse besteht aus einem Styroporkörper und allen bereits fertig lackierten Anbauteilen. Selbst das sehr aufwendige Einziehfahrwerk und die Fahrwerksschachtklappen sind bereits komplett eingebaut. Das erste Erscheinungsbild ist sensationell.

Also Tüten auf und frisch ans Werk.





1 Bauabschnitt

Zuerst werden die beiden Bl-Motoren in den 2 Motorgondeln montiert. Dabei ist darauf zu achten, dass der rechte Motor (alle Angaben ab hier in Flugrichtung) rechtsherum und der linke Motor links herum dreht. Damit die Drehrichtungen direkt überprüft werden können, müssen also alle mitgelieferten V-Kabel ausgepackt und angeschlossen werden. Dies geht einfach von der Hand, da alle Kabel farblich markiert sind. Rot zu rot, gelb zu gelb usw. Bei mir lief der rechte Motor richtig herum, der linke musste mittels tauschen von Plus- und Minuspol zwischen Motor und Regler umgepolt werden. Dies ist in der Bauanleitung bestens beschrieben. Die Motorhauben werden direkt im Anschluss montiert. Dies ist sehr gut vorgefertigt, da in den Hauben bereits die Befestigungslöcher vorhanden und in den Gondeln an der Stelle Kunststoffbefestigungspunkte im Styropor vorhanden sind. Anschrauben, ausrichten, fertig.





2 Bauabschnitt

Nun werden alle Kabel wieder gelöst und die Flächen probehalber in den Rumpf gesteckt. Passt saugend und mit etwas Druck rutschen die Flächen bis zum Anschlag. Alles wieder raus und unter Zugabe von Ponal und den zwei tragenden Stabilisierungsdrähten werden die Flächen mit dem Rumpf verklebt. Foam-Speed bzw. Sekundenkleber eignet sich für diese Arbeit nicht, da man dann keine Zeit hat die Komponenten auszurichten bzw. langsam zusammenzuschieben. Nach dieser Arbeit ist dann auch erst mal Schluss für heute, damit das Ganze in Ruhe über Nacht aushärten kann.





3 Bauabschnitt

Alle Kabel des linken und rechten Kabelbaumes wurden aus der unteren Serviceklappe herausgeführt und mit den V-Kabeln entsprechend der farblichen Markierungen miteinander verbunden. Im Sender wird ein neuer Modellspeicher aufgerufen und die Kanäle bzw. Funktionen den Nummern auf den V-Kabeln zugeordnet. Weiterhin wird das Stromversorgungskabel für die Regler angeschlossen und in die Kabinenhaube geführt, wo später der Akku seine Position findet. Zum Abschluss wird der Empfänger in der Serviceklappe mit etwas Klettband befestigt und die Klappe mit Tesafilm geschlossen. Die beiden 2,4 GHz Antennen schauen einfach lose aus dem Rumpf.





4 Bauabschnitt

Das Höhenleitwerk wird auf dem Rumpf positioniert und mit 2 Schrauben von unten durch eine Serviceklappe festgeschraubt. Ganz ohne Verkleben eine feste Verbindung, da auch hier wieder Kunststoffteile im Styropor eingearbeitet sind (wie bei den Motorgondeln). Ebenso einfach werden beide Seitenruder aufgesteckt und wieder „nur“ verschraubt. Die bereits fertig eingebauten Anlenkgestänge werden bei eingeschalteter Anlage auf Neutralstellung gebracht und alle Gabelköpfe montiert. Damit beide Seitenruder funktionieren, sind auf der Unterseite des Höhenleitwerks bereits Umlenkhebel und Gestänge montiert.





5 Bauabschnitt

Nun geht es in den Endspurt. Die beiden Propeller werden mit jeweils 4 Muttern montiert, immer zwei Muttern zueinander gekontert und der Kunststoffspinner aufgeschraubt. Die Bugkanzel wird auf den Rumpf geklebt und unten an der Fahrwerksklappe geringfügig nachgearbeitet, damit diese nicht harkt. Dabei ist unbedingt auf das Dekor der Bugkanzel zu achten, sonst ist die „hübsche Figur“ unansehnlich! Die Kunststoffteile, wie MG’s und Antennen, werden mit Foam Speed verklebt. Die Kabelbäume in den Flächenhälften mit den beigefügten Abdeckungen versehen und der Flugakku unter der mit Magneten bestückten Kabinenhaube eingebaut. Der Schwerpunkt liegt bei Werksangabe 380 mm von der Spitze der Bugkanzel gemessen und stimmt im Seriensetup genau. Das Highlight dieses Kastens - ist zugegebener Maßen - das Einziehfahrwerk und leider, liebe Leser, kann man hier kein Video abdrucken. Nur so viel: Zuerst öffnen sich die drei Klappen, dann kommen alle Beine heraus. Unglaublich für diesen Preis! Dabei wird jedes Bein mit zwei Servos angesteuert, eins für die Klappe und eins für das Fahrwerksbein.





Einfliegen

Der Tag der Entscheidung auf dem Flugplatz rückte näher, und die B-25 Mitchell wurde ihrem Element übergeben. Der Akku wurde angeschlossen, dabei sollte man das Modell auf die Rumpfnase stellen, damit nicht versehentlich ein Fahrwerk ausfährt und ein Servo Schaden nimmt. Mit Vollgas wurde auf Höhe gegangen und das Fahrwerk eingefahren. Problemlos und absolut unkritisch. Auch im sehr gezogenen Langsamflug bleibt das Modell sehr gut beherrschbar und neigt nicht zum Abreißen über die Fläche. Eine Schau ist natürlich der langsame Vorbeiflug mit der Beleuchtung und das Ein- und Ausfahren des Fahrwerkes. Eine Akkuladung reicht ca. für 6 Minuten, was ich bei 2 Motoren so eigentlich nicht erwartet hatte. Die Graspiste des Platzes sollte jedoch kurz geschoren sein, damit die Propeller nicht an den Grashalmen raspeln. Trotz der kleinen Räder ist ein Bodenstart sowie Landen und Rollen kein Problem, sonst könnte man sich das tolle Fahrwerk ja auch sparen.





Fazit

Der Bausatz der B25-Mitchell aus dem Hause Robbe Modellsport zeichnet sich durch Qualität, Passgenauigkeit und einen sehr hohen Vorfertigungsgrad aus. Alle Teile sind gut verarbeitet und lassen sich auch von einem ungeübten Modellbauer gut zusammenfügen. Meine Bauzeit betrug gerade einmal 5 Stunden! Wer ein vorbildgetreues Modell mit ein paar Extras sucht, ist hier absolut gut beraten.



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