Viper Jet MK II
Edge 540 T
Bellanca
Curtiss Jenny
Doublemaster
Motorspatz
Arcus E
KA 8 B
ASG 29 E
DG 202
Ventus 2 cxM 1:3
Ventus 2 cxM 1:5
DG 1000
SG 38
Pilatus B4
Mini Pilatus B4
Futura Nova
Futura Night Flight
Jet Ranger 150
Jet Ranger 180
Hughes 500
T Rex 700 E F3C
T Rex 550 E
Spirit L16
Spirit Pro SE
Schweizer 300 C
Vector
B-25 Mitchell
Projeti
Projeti Night Flight
AMX Jet
Scania Truck
Mercedes AMG
Viper Jet MK II

Das Original
Der Viperjet ist ein von Viper Aircraft Corporation konzipiertes und gebautes Sportflugzeug, welches vom Hersteller in Bausätzen ausgeliefert wird. Er ist ein konventioneller Tiefdecker mit hintereinander angeordneten Sitzen für maximal 2 Personen. Das Flugzeug besteht komplett aus Faserverbundwerkstoffen.

Technische Daten des Originals:
Spannweite: 8,48 Meter
Länge: 7,80 Meter
Leergewicht: 1.452 kg
Abflugmasse: 2.320 kg
Reichweite: 2.400 km
max. Geschwindigkeit: 700 km/h
Antrieb: General Electric J85




 

Viper Jet MK II

Viper Jet MK II 



Das Modell
kommt von der Firma: CARF
http://www.carf-models.com/public_carf/pages/

Technische Daten des Modells:
- Spannweite: 2,40 Meter
- Länge: 2,25 Meter
- Gewicht: 15,9 kg plus 840 Gramm Blei = 16,8 kg trocken
- Antrieb: Robbe Ropulsion Turbine 175 Telemetrie
- Maßstab: 1 zu 3,5

Steuerung über:
- Quer-, Höhen-, und Seitenruder
- Landeklappen
- Einziehfahrwerk mit Radbremse
- Turbinenregelung

verwendete RC-Komponenten alle auf S.Bus Basis:
- Seitenruder: Futaba BLS 175 HV S.Bus
- Höhenruder: 2 mal Futaba BLS 175 HV S.Bus
- Querruder je Fläche: Futaba BLS 175 HV S.Bus
- Landeklappen je Fläche: Futaba BLS 175 HV S.Bus
- Einziehfahrwerkventil: Evojet
- Radbremsventil: Evojet
- Stromversorgung: Robbe S.Bus Weiche
- Empfänger: 2 mal Robbe/Futaba R7003SB FASSTest
- Empfängerakkus: 2 mal 2S 3300 mAh
- Turbinenakku: 3S 3300 mAh



Die Teileübersicht



Fahrwerk



Wie auf dem letzten Bild über diesem Text zu sehen ist, sind im Bausatz "normale" Schrauben enthalten. Leider sind diese zu lang, so dass man den Festo Drucknippel beschädigen kann. Weiterhin würden diese Schrauben im Laufe der Zeit rosten.

Daher wurden diese von mir gegen Edelstahlschrauben der richtigen Länge getauscht.



Leitwerke



Da mir die vom Hersteller vorgeschlagene Variante mit dem Servokabel zwischen Servo und Höhenruder-Aussenbeplankung gequetscht liegend nicht gefallen hat (Bild 1 unter diesem Text), habe ich die Kabelführung in den Höhenrudern geändert. Auf die Dauer sehe ich hier die Gefahr, das das Kabel Schaden nimmt.

Daher wurde mit einem angespitzten 4 mm Draht ein kleines Loch in den Stützholm gestochen, um das Kabel in einer Schlaufe vorne aus der Öffnung zu führen.





Tragflächen



Rumpf



Mainboard und Einbauten

Oberes Mainboard
Das obere Mainboard wird aus Pappelsperrholz erstellt und nachher von beiden Seiten mit Kohlefaser beschichtet. Es wird direkt unter der hinteren Cockpitkanzel angebracht.

Hier befinden sich:

- Tankhahn
- Haupthahn
- Smokehahn
- Druckluftanschluß

Die hintere Cockpitkanzel wird am abnehmbaren Haubenrahmen befestigt.


Smoketanks
Die Smoketanks werden links und rechts neben der Turbine angberacht, damit sie einigermaßen im Schwerpunkt liegen, da der Haupttank ja schon komplett vor dem Schwerpunkt liegt.

Für das Biegen der Messingrohre für den Richter Tankverschluß gab es bei Robbe ein tolles Teil mamens: ROBIVOR (Rohr-Biege-Vorrichtung). Damit kann man Messingrohre verschiedener Durchmesser sehr einfach biegen. Die Saugleitungen müssen einen Durchmesser von aussen 6mm haben!


Trägerbrett
Auf dem unteren, originalen Trägerbrett mit modifizierten Teilen befinden sich:

- Hoppertank
- Smokepumpe
- Kerosinpumpe & Ventil
- Fahrwerksventil
- Bremsventil

Alle Leitungen liegen darunter. Das Brett kann mit zwei M4 Schrauben vorne gelöst und dann aus dem hinteren kleinen Spant nach vorne gezogen werden.





Das Bugfahrwerk

Das Bugfahrwerk muss leider so weit vorne festgeschraubt werden, dass die Löcher im Aluteil dafür nicht passen. Unter der Rumpfkante ist Bohren leider unmöglich! Daher wurden von mir zwei zusätzliche Löcher im Fahrwerksträger angebracht, um es befestigen zu können.





Ganz wichtiger Tip vom Kollegen und Bauberater Philip Baum, dem ich hiermit für seine professionelle Unterstützung danken möchte auf Bild 3 unter diesem Text. Ein Anschlag aus einlaminiertem Sperrholz, so daß sich das Bugfahrwerk im eingefahrenen Zustand im Rumpf nicht drehen kann. Das Lenkservo wird zusätzlich im eingefahrenen Zustand deaktiviert. So ist ein verklemmtes Bugrad unmöglich (zumindest haben wir alle vorhandenen Sicherheitsmöglichkeiten ausgeschöpft!).

Die Bugfahrwerksklappe wird mit Scharnieren von Schambeck angebracht. Dafür wird ein Bowdenzugrohr (für 2 mm Stahldraht) im Rumpf eingeharzt, das an den Scharnierstellen unterbrochen ist. So ist die Klappe jederzeit durch Rausziehen des Stahldrahtes abnehmbar (Bild 4 unter diesem Text).





Turbineneinbau

Zum Einsatz kommt eine Robbe Ropulsion 175 Telemetrie.

Diese Turbine wurde in Zusammenarbeit mit dem bekannten Hersteller Jetcat entwickelt. Eines der herausragenden Merkmale der Robbe Ropulsion Turbinenserie ist die integrierte Futaba-S.BUS2-kompatible Telemetrie-Funktion.

Die Auslieferung der robbe Ropulsion Telemetrie Turbinen begann Ende März 2014. Die Hardware der ausgelieferten Turbinen ist zu diesem Zeitpunkt voll telemetriefähig und alle Sensoren und Elektronikkomponenten sind integriert. Damit das Ganze mit der T18MZ funktioniert nebötigt man von Jet Cat ein Telemetrie Adapter.






Auf Empfehlung des Herstellers muss der CFK-Duct verändert werden, damit die Luftführung einwandfrei funktioniert.





Cockpit & Kabinenhaube



Der Haubenrahmen stellt mich vor die Frage: Aufwand betreiben oder es so lassen.

Leider passt er nicht auf den Rumpf (Bild 1 unter diesem Text). Er ist, in Flugrichtung gesehen vorne links, leider 2mm zu kurz. Das führt bei der Vorfertigung ab Werk dazu, dass sich eine unschöne Kante auf der hinteren Seite links ergibt, weil der Rahmen zu weit nach vorne rutscht, wenn er festgeschraubt wird.

Eine Änderung würde korrekter Weise ein Durchschneiden des Rahmens mit Anlaminieren und Lackieren bedeuten. Also hinten aufschneiden, nach vorne drücken, nach aussen biegen und neu verkleben. Dann passt der Rahmen (Bild 2 unter diesem Text).





Die Endmontage



Eingeflogen am 07.04.13





Beleuchtung Viper Jet

Ein Muss ist bei diesem Flieger natürlich eine Beleuchtung. Daher hier ein paar Details dazu, wie es aufgebaut wurde.

Als Elektronik verwende ich die Multilight V7 von Wendler Modellbau aus Berlin.

An dieser Elektronik können:

- 1S Lipobetrieb = 8 Lampen (eine pro Ausgang)
- 2S Lipobetrieb = 16 Lampen (zwei pro Ausgang in Reihe)

betrieben werden. Im 2S Lipobetrieb müssen dann aber jeweils 2 Lampen per Augsgang in Reihe geschaltet werden. Sonst brennt was durch!

Für die Lampen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Am hellsten sind 1 bis 3 Watt LED Emitter.

Meine Lampen wurden selbst gefertigt. LED Emitter gibt es im Netz, Platinen und Kühlkörper bei Emcotec, oder man sägt sich die Kühlkörper selbst aus einem Vollalustab aus dem Baumarkt. Wichtig ist dann noch die Verklebung der Kühlkörper mit den LED Emittern. Dazu nimmt man am besten Arctic Silber Wärmeleitkleber. LED Emitter werden im Betrieb sehr heiß und sollten daher immer mit einem Kühlstab ausgerüstet werden.

Für die Landescheinwerfer des Viper Jet hat mir mein ein Freund ein paar Aluhülsen gedreht. Darein wurden dann die LED Optiken von Conrad mit dem Rest verklebt. Durch den Kühlstab und dessen Verbindung mit dem Alu-Gehäuse der Lampe wird das Ganze auch nach 10 Minuten leuchten nur handwarm.





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